Unser Verein

besteht seit 1960 und pflegt seit dem - mal mit mehr mal mit weniger Erfolg - das Schachspiel.

Hier können Sie etwas über den Verein, seine Geschichte und seine Mitglieder erfahren. Dieser Bereich wird laufend aktualisiert und vervollständigt. Regelmäßiges Vorbeischauen lohnt also.

Hier kommen Sie weiter:

Unsere Satzung

§ 1 Name des Vereins - seine Mitgliedschaft in Dachverbänden:

1.0 Der Verein führt den Namen: SC „Uhrturm“ Dierdorf 1960 e.V.

1.1 Sein Domizil ist 56269 Dierdorf.

1.2 Seine Postanschrift ist gleich mit der Anschrift des jeweiligen geschäftsführenden Vorstandmitgliedes. Doch können die anderen Vorstandsmitglieder unter Verwendung ihrer Anschrift korrespondieren und angeschrieben werden.

1.3 Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Neuwied unter dem Aktenzeichen: - VR 10530 – eingetragen und richtet sich an den gesetzlichen Vorschriften für eingetragene Vereine aus.

1.4 Der Verein ist Mitglied im Schachbund Rhein-Westerwald e.V. und durch diesen im Deutschen Schachbund. Ferner ist er Mitglied im Sportbund Rheinland e.V. und dadurch im Deutschen Sportbund. In diesen Verbänden übt er sportliche und fördernde Mitarbeit und partizipiert an deren Leistungen.

§ 2 Zielsetzung und innere Struktur des Vereines:

2.0 Der Verein pflegt das „Königliche Spiel“ S c h a c h mit allen gebotenen
Möglichkeiten, die Geselligkeit unter seinen Mitgliedern und mit anderen Vereinen.

2.1 Als Hauptaufgabe sieht der Verein die Förderung des Schachsports. Er betreibt hierfür ständig die Ausbildung seiner Mitglieder und besonders aktiv die Heranführung der Jugend.

2.2 Grundlage und Funktion des Vereins ist demokratisch. Der Verein ist weder politisch noch konfessionell gebunden.

2.3 Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne der Paragraphen 51 ff AO, hier besonders durch die Pflege des Amateursports und dessen Förderung.

2.4 Beiträge, Spenden, Vereinsvermögen und Gewinne dürfen nur satzungsgemäße Verwendung finden. Es ist eine ordentliche Buchführung zu halten. Die Verwaltungsorgane und Funktionäre des Vereins haben nur Anspruch auf Auslagenerstattung, wenn sie hierfür Belege vorlegen und den Empfang des Gegenwertes quittieren.

2.5 Für Verbindlichkeiten haftet der Verein nur mit seinem Vermögen. Die Mitglieder haften nur mit den fälligen Beiträgen. Eine weitere Haftung z. B. Nachschusspflicht besteht für die Mitglieder nicht.

2.6 Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Ausnahmen hiervon sind Übungsleiter oder sonstige Mitglieder, die für ihre besondere Tätigkeit Erstattungsansprüche haben.

§ 3 Rechte und Pflichten der Mitglieder – aktive / passive Mitgliedschaft:

3.0 Mitglied kann jeder werden, sowohl natürliche Personen ohne Rücksicht auf ihr Alter, als
auch juristische Personen.

3.1 Die Mitgliedschaft ist schriftlich dem Vorstand zu erklären.

3.2 Innerhalb 3 Wochen kann ein anderes Mitglied schriftlich Einspruch gegenüber dem Vorstand einlegen, dieser muss begründet sein und wird unter Wahrung strengster Diskretion beraten. Erfolgt kein Einspruch oder ist dieser für den Verein ohne Belang, erklärt der Vorstand die neue Mitgliedschaft für gültig.

3.3 Mitgliedschaften juristischer Personen sind passiv, haben die Förderung des Vereins zum Inhalt und verzichten auf Stimmrecht.

3.4 Mitgliedschaften natürlicher Personen können schriftlich als aktiv oder passiv vom jeweiligen Mitglied selbst erklärt bzw. geändert werden. Diese Mitglieder haben Stimmrecht und sind in den Vorstand wählbar. Für die Wählbarkeit ist Volljährigkeit erforderlich.

3.5 Eine Mitgliedschaft endet außer mit dem Tod, durch Austritt oder Ausschluss. Austreten können Mitglieder durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Die Erklärung muss mit sechsmonatiger Kündigungsfrist zum Jahresende erfolgen. Die Beitragspflicht besteht bis zum Jahresende. Ausnahmsweise kann der Vorstand in begründeten Einzelfällen davon abweichen.

3.6 Erklären Jugendliche unter 18 Jahre ihre Mitgliedschaft, so muss die Beitrittserklärung von ihnen selbst und ihren Eltern bzw. ihrem gesetzlichen Vertreter unterschrieben sein.

3.7 Jedes Mitglied ist zur Einhaltung dieser Satzung und der gültigen Turnierordnung verpflichtet. Ferner ist jedes Mitglied verpflichtet seinen jeweiligen Jahresbeitrag bis zum 31.01. eines jeden Jahres an den Verein zu zahlen.

3.8 Der Vorstand kann Mitglieder ausschließen, wenn deren Beitragspflicht zum jeweiligen Jahresende noch nicht erfüllt ist, oder sie gegen Satzung oder Vereinszweck grob verstoßen. Vor dem Ausschlussbeschluss hat der Vorstand das Mitglied zu hören und ihm Gelegenheit zu Rehabilitation zu geben. Wird durch dieses Gespräch die Angelegenheit nicht geklärt und der Beschluss ausgesprochen, kann das Mitglied innerhalb 14 Tagen Berufung einlegen und eine Mitgliederversammlung über den Vorgang mit einfacher Mehrheit beschließen lassen. Innerhalb von 4 Wochen hat der Vorstand diese Versammlung einzuberufen, welche in jedem Fall beschlussfähig ist und über den Vorgang entgültig entscheidet.

3. 9 Das Geschäftsjahr des Vereins ist mit dem Kalenderjahr identisch.

§ 4 Organe des Vereines:

4.0 Die Organe des Vereines sind:

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand
c) das Arbeitsteam.

4.1 Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse, über die grundlegenden Ziele der Vereinsarbeit, die Höhe der Beiträge, Satzungsänderungen, Entlastung oder Abberufung des Vorstandes bzw. einzelner Vorstandmitglieder, Vorstandsneuwahlen, Auflösung des Vereins, befristete Ruhezeiten, Fusionen mit anderen Vereinen u. ä.. Zu allen Versammlungen sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens 10 Tage vor Versammlungstermin schriftlich einzuladen.

4.2 Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) hat im I. Quartal eines jeden Jahres stattzufinden. Zuvor hat eine Kassenprüfung stattzufinden. Bei der vorangegangenen Jahreshauptversammlung werden dazu 2 Mitglieder als Kassenprüfer gewählt, sollten diese die Kassenprüfung nicht durchführen können, so bestimmt der Vereinsälteste Ersatzprüfer. Die Kassenprüfer berichten über das Ergebnis der Prüfung auf der Versammlung.

4.3 In jedem Jahr mit gerader Jahreszahl steht auf der Versammlung, gemäß § 4.2 der Satzung, die Wahl des Vorstandes an, welcher somit alle 2 Jahre neu gewählt wird. Wiederwahl ist zulässig. Liegen mehrere Wahlvorschläge vor, ist die Wahl geheim durchzuführen. Gewählt ist der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

Scheiden Vorstandsmitglieder vorzeitig aus, so sind Nachwahlen auf die Restamtszeit erforderlich.

4.4 Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen, ist aber dazu verpflichtet, wenn Umstände die Existenz des Vereines bedrohen, weil z. B. die Mitgliederzahl unter 10 gesunken ist oder 1/10 der Mitglieder die Versammlungseinberufung unter Angaben von Gründen schriftlich verlangt haben.

4.5 Jedes natürliche Mitglied, welches seiner Beitragspflicht genügt hat, ist auf Versammlungen mit einer Stimme, bei jeder Abstimmung stimmberechtigt. Stimmübertragbarkeit bzw. Vertretungen sind unzulässig.

Normale Beschlüsse oder Wahlen verlangen nur einfache Mehrheiten für Annahme, Ablehnung oder Beauftragungen.

Satzungsänderungen, Abberufung von Vorstand oder Vorstandsmitgliedern, Fusionen mit anderen Vereinen verlangen die 2/3 und die Auflösung des Vereins die 3/4 Mehrheit.

4.6 Jede frist- und formgerecht einberufene Versammlung ist beschlussfähig. Doch können die anwesenden stimmberechtigte Mitglieder eine Neueinberufung verlangen, wenn ein außergewöhnlich geringer Besuch der Versammlung vorliegt und die Belange der Tagesordnung eine Aufschiebung gestatten.

4.7 Die Mitgliederversammlung kann Tagesordnungen erweitern und dem Vorstand Auflagen erteilen. Jede Tagesordnung sollte unter „Verschiedenes“ hierfür zeitlichen Spielraum haben.

Unsachliche Anträge auf Versammlungen, auch solche die vermeintlich gegen Satzung oder Turnierordnung verstoßen, können vom Vorstand oder auch durch Mitgliederbeschluss von der Tagesordnung abgesetzt und nach erfolgter Nachprüfung ggf. auf die Tagesordnung einer neuen Versammlung eingebracht werden.

4.8 Allgemein genügen offenen Abstimmungen und Wahlen. Geheime Durchführung ist notwendig, wenn sie von einem Mitglied verlangt wird.

4.9 Über alle Beschlüsse und den Verlauf der Versammlungen sind Niederschriften zu verfassen. Vorstand und Protokollant zeichnen diese Niederschriften ab.

§ 5 Vorstand des Vereins:

5.0 Der Vorstand besteht aus

- dem 1. Vorsitzenden
- dem 2. Vorsitzenden
- und dem Geschäftsführer.

5.1 Der Verein wird durch jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten.

5.2 Der Geschäftsführer hat für die Abwicklung geschäftlicher und organisatorischer Vorgänge Einzelprokura. Er kann durch den 1. Vorsitzenden vertreten werden. Der Geschäftsführer ist handlungs- und zeichnungsberechtigt. Sollten dem Verein durch eine notwendige Ausgabe Belastungen entstehen, die das 5-fache des Beitrags-Monatseinkommen übersteigen, so hat der Vorstand über den Vorgang (vor dessen Einleitung) zu beschließen.

5.3 Der Geschäftsführer leitet und delegiert das Arbeitsteam.

5.4 Das Arbeitsteam kann aus dem Geschäftsführer, Schriftführer, Turnierleiter, Trainern, Gerätewart, Jugendleiter, Mannschaftssprechern, Fest- und Programmgestalter und weitern Funktionen die durch Erfordernisse eines aktivern Vereinslebens notwendig sind oder notwendig werden bestehen. Bei Sitzungen des Arbeitsteams sind jeweils die Funktionäre stimmberechtigt, zu deren Metier, die jeweils zur Abstimmung gelangenden Probleme, gehören. Der Vorstand kann an diesen Sitzungen mit Stimmberechtigung teilnehmen. Er kann auch darüber befinden, ob er über die Vorhaben des Arbeitsteams in einer dafür notwendigen Vorstandssitzung beschließt oder den Vorgang durch eine Mitgliederversammlung genehmigen lässt. Aktivitäten des Arbeitsteams, die einmal die Genehmigung des Vorstandes bzw. der Mitgliederversammlung erhalten haben, benötigen bei Wiederholungen keine besondere Verfahren, wenn diese dem Vereinsleben dienlich sind.

§ 6 Allgemeines:

6.0 Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch am Vereinsvermögen.

6.1 Bei Vereinsauflösung werden die Geräte: Spiele, Uhren, Schachliteratur u. ä. Dierdorfer Schulen übergeben. Eventuelles Vereinsvermögen erhält die Stadt Dierdorf mit der Auflage die Mittel zur Förderung des Schul- oder Breitensportes zu verwenden.

6.2 Verstoßen Mitglieder, gleich in welcher Vereinsfunktion sie sich befinden, gröblich gegen diese Satzung oder Handeln zum Schaden des Vereines, sollten diese aus dem Verein satzungsgemäß ausgeschlossen werden. Den Schaden haben sie unverzüglich zu erstatten. Vollziehen sie die Schadenserstattung nicht, so können Vorstand oder die Mitgliederversammlung über die Inanspruchnahme eines Rechtsweges befinden.

6.3 Sollte ein Passus dieser Satzung rechtsungültig sein oder werden, so erlischt der Passus, nicht aber die gesamte Satzung. Die Mitgliederversammlung hat eine rechtsgültige Neuformulierung durchzuführen.

§ 7 Gültigkeit der Satzung:

7.0 Diese Satzung wurde im Januar 1978 grundlegend verfasst und 2007 modifiziert und soll für
den SC „Uhrturm“ Dierdorf 1960 e.V. rechtsverbindlich werden.

7.1 Mit der Unterzeichnung nachfolgender Mitglieder und der Eintragung der geänderten Satzung ins Vereinsregister ist diese rechtsverbindlich und gültig.

56269 Dierdorf, 30.03.2007

Der Vorstand des Schachclub Uhrturm Dierdorf 1960 e.V.

1. Vorsitzender Matthias Blum; 2. Vorsitzender Andreas Berg; Geschäftsführer Andreas R. E. Nell